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LOCKOUT FOR DREAMS: Zur Abwendung der Pleite wird die NBA die Spiele in letzter Minute beginnen lassen!

LOCKOUT FOR DREAMS: Zur Abwendung der Pleite wird die NBA die Spiele in letzter Minute beginnen lassen! (Bild: Basketportal)

Im Streit um die Reduzierung der Millionen-Gehälter zwischen den Basketball-Clubs und den Spielern in der „National Basketball Association“ der Vereinigten Staaten von Amerika geht das Poker weiter. Nach einem weiteren 7-stündigen Gespräch, am Samstag in New York, gab es keine Einigung und auch keine entscheidenden Forstschritte. Billy Hunter, der Chef der Spieler-Gewerkschaft, sagte nach dem Gespräch: „Wir sind noch meilenweit voneinander entfernt. Es gibt eine Riesen-Lücke. Ich weiß nicht, ob wir in der Lage sein werden, sie zu schließen“. Der "Executive Director of the National Basketball Players Association" (NBPA) pokert weiter. Auch NBA-Boss David Stern blieb in seinem Verhandlungs-Kommentar negativ: „Wir sind bisher nirgendwo dicht dran“. Nachdem sich die Tarif-Partner nicht einigten, war der Lockout zum 1. Juli verhängt worden. Seither ruhen die Vorbereitungen auf die neue Spielzeit, die am 1. November beginnen soll. NBA-Boss David Stern fordert eine Reduzierung der Gehälter um insgesamt rund 800 Millionen Dollar. Die NBA-Clubs sollen seit der letzten Tarif-Vereinbarung (2005) über eine Milliarde Dollar Verlust gemacht haben. Am heutigen Montag treffen sich die Verhandlungsführer erneut. Für alle Beteiligten steht viel zu viel auf dem Spiel. Basketportal geht nach Informationen von Insidern aus Amerika davon aus, dass eine Einigung (wie bei der US-Schuldenkrise) erst in letzter Minute erzielt wird. Die große „Institution NBA“ wird die Spiele beginnen lassen! 

Die Ansprüche der NBA-Stars sind wie eine hochnäsige und begierige "Empfangs-Dame" im Vorzimmer einer vernünftigen Etat-Planung. Sie ignorieren fatal: Den wahren Inhalt des NBA-Geldbeutels.

„Tränen reinigen das Herz...“ meinte, Russlands großer Schriftsteller Dostojewski. Tränen und Wut über die unverschämte und maßlose Begierde, so meint Basketportal, werden (doch noch) Verstand in die NBA bringen. Wenn die Stars der NBA so viel Vernunft zeigen wie Spiel-Verstand, wird der Lockout nun schnell beendet werden und die weltberühmte NBA könnte ihre Saison beginnen. Angesichts ihrer gigantischen Staats,- und Club-Verschuldung müssen die Amerikaner zur Vernunft zurückkehren. Und das heisst: Zu niedrigeren Löhnen und Preisen. Die Hoffnungen in Europa (mit Gastarbeiter-Stars des Basketballs) Image-Profiteure des „Lockout“ zu werden, könnten sich schnell als Stroh-Feuer entpuppen. Nach so viel naiven Hoffnungen und wirrer Unruhe könnten die europäischen Seifen-Blasen bald platzen. Außer hohen Spesen und viel Bla-Bla nichts gewesen? Spätestens dann wenn die US-Stars bemerken, dass die Europäer und Asiaten ihnen nicht annähernd das bezahlen können und wollen, was ihnen US-Clubs und NBA jetzt noch anbieten.  Angesichts der Not der Welt, und der Finanz-Krise in Amerika und Europa, ist das Maß für unverschämte Multi-Millionen-Gehälter voll. Es ist höchste Zeit, dass das Publikum mit dem Fernbleiben streikt; gegen zu hohe Preise. Denn die unverschämten Millionen-Gagen der Spieler zahlen die Zuschauer (in Stadien und am Fernseher) und die Käufer der Produkte der Werbe-Sponsoren. Die schiefen Verhältnisse müssen dringend korrigiert werden. Es kann und darf nicht sein, dass ein Fußballspieler oder ein Basketballspieler viel mehr verdient als ein Staatspräsident (der einen ganzen Staat regiert).  Es wird Zeit, sich kritisch mit den unverschämten Höchst-Gehältern und Abfindungssummen im Sport zu befassen. Je mehr Sport-Profis zu irrealen „Göttern“ werden, umso größer werden ihre Wünsche, Begierden und Ansprüche? Wenn im Sport die wichtigsten Sprüche die Forderungen mit den An-Sprüchen der Sportler werden, ist der fröhliche und beglückende Sport moralisch auf der Verlierer-Straße angekommen. Dann müssen sich die Fans von ihren Sportlern abwenden. In der amerikanischen NBA sind die Gehalts-Ansprüche der Sportler stärker gewachsen als die Leistungsbereitschaft der Zuschauer und Sponsoren. Die Spieler haben den Blick für die Realität verloren. Ihr Spiel kostet viel mehr als es einbringt.  Man darf sich fragen: Haben Spieler, die im Fußball oder Basketball,  in drei Jahren 83 Millionen Dollar verdienen wollen, während viele Bürger (und andere Sportler) monatlich mit 1.000 Dollar auskommen müssen, kein soziales Gewissen? Die Multi-Millionen-Ansprüche der Basketball-Profis sind bekannt. Diesen neuen Sport-Millionären sollte aber auch klar sein, dass sie mit ihren Ansprüchen untergehen , wenn ihre Clubs nicht überleben.

Der irische Nobelpreisträger George Bernard Shaw sagte einmal: „Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.“

Man wünscht den US-Stars, dass sie „Maß nehmen“ an den heutigen Verhältnissen ihrer verschuldeten Clubs und Staaten, und an der Not ihrer Fans und Bürger. Die Dollars, die die Spieler bekommen, sind nur ein Zahlungs-Versprechen des stark verschuldeten amerikanischen Staates. Ohne wirtschaftliche Deckung mit Real-Werten sind sie (wie Gehalts-Versprechen von Pleite-Clubs)  ein Papier-Versprechen ohne Wert;  denn wer viel  Papier-Geld (statt realer Werte) besitzt, hat anderen Kredit gewährt. Die Botschaft für den Dollar steht auf der Rückseite jeder Dollar-Note: "In God We Trust" (Wir vertrauen auf Gott).  Weil am Ende der Inhalt des Geldbeutels die Vernunft bestimmt, wird die „Institution NBA“  (mit göttlicher Einsicht) überleben.

Die Spiele werden beginnen.  Doch diesmal  wird für alle (hoffentlich) weniger Geld im Spiel sein.

Autor: Werner Semmler

  (Basketportal Worldwide, Artikel-Nr. 10811)

Angelegt am 03.10.2011 11:53.

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