Chris Fleming (Brose Baskets Bamberg) - Trainer der Woche in der BBL
Begleitet von über 1000 Bamberger Fans traten die Brose Baskets am Samstagabend bei Alba Berlin an, um ihre Siegesserie in der Beko BBL auch gegen das Team aus der Hauptstadt fortzusetzen. Mit der gewohnten Starting Five aus Predrag Suput, Casey Jacobsen, Tibor Pleiß, John Goldsbery und Anton Gavel startete Head Coach Chris Fleming in das ewig junge Duell gegen Alba Berlin. Alba zeigte sich im ersten Viertel schwach von der Freiwurflinie, sodass Bamberg durch eine gute Verteidigungsleistung und trotz fünf Ballverluste mit einer 13:17 Führung in die erste Viertelpause ging. McElroy war es, der in den zweiten zehn Minuten die ersten beiden Punkte für Alba markierte, während Bamberg Pech im Abschluss hatte. Es entwickelte sich eine enge Partie mit einer intensiven Verteidigung auf beiden Seiten, in der die Brose Baskets wieder früh die Mannschaftsfoulgrenze überschritten. Als Elton Brown sein drittes Foul bekommt, wird er von Coach Fleming aus dem Spiel genommen. Für ihn kam Worthington auf das Parkett. Bamberg damit ohne Center auf dem Feld. Eine Strategie, die sich auszahlte. Jacobsen setzte die Instruktionen seines Chefs mit einem Lay up um und stellte den Halbzeitstand von 35:40 her. Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte Alba Berlin. Kurz vor Ende des dritten Viertels kam Alba durch Freiwürfe von Chubb und einen verwandelten Nahdistanzwurf nach Fehlversuch von Gavel wieder auf sieben Punkte heran: 51:58. Bei noch vier Minuten zu spielen hieß es 13 Punkte vor für die Gäste aus Oberfranken. Jenkins hielt jedoch per Dreier den Anschluss. Trotz der hohen Foulbelastung bleibt Bamberg jedoch abgeklärt: Endstand 64:79 für die Brose Baskets. Basketportal gratuliert den Coach von Bamberg, Chris Fleming, zu zu diesem wichtigen Sieg!
Fabian Villmeter (TSV Langen - Pro A) - Trainer der Woche in der Pro A
Erst schlug Langen und sein junger Coach Fabian Villmeter die BG Karlsruhe auswärts, was in dieser Saison nicht vielen Teams vergönnt war, und dann, am Samstagabend, noch dazu die übermächtigen Bayern München – und das alles ohne den verletzten Teamleader Alonzo Hird ! Am 23. Spieltag zeigten die Giraffen, dass der Auswärtscoup in Karlsruhe kein Zufall war, sie legten einen Heimsieg gegen Bayern München nach und schöpfen nun wieder Hoffnung im Rangeln um den Klassenerhalt. Auch im zweiten Spiel in Folge, konnte das Team des TV Langen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung überzeugen. Für Langen ging es um alles, für die Bayern nur noch um die „Goldene Ananas“ – und so präsentierten sich beide Teams. Langen spielte leidenschaftlich, München pomadig, abwartend. Langen gewann verdient. Reboundüberlegenheit (33:24) und die weitaus bessere Trefferquote (56%:42%) waren die Schlüssel zum 2. Sieg in Folge. Brian Henderson (3 von 4 Dreier) und Kai Barth (2von 3) mit jeweils 21 Punkten, sowie Marco Völler (10 Rebounds) waren die Hauptgaranten, und dabei konnten selbst doppelt so viele Ballverluste wie der Gegner den Langenern nicht beikommen. München, für das Robert Maras (23 Punkte/9 Rebounds) am erfolgreichsten war, schaffte keine einzige Führung - so war es unter dem Strich ein souveräner Sieg des Außenseiters, der zwischenzeitlich mit 15 Punkten in Führung lag und nur zu Beginn des letzten Viertels (57:55) kurz zittern musste. Der Erfolg ist nach Langen zurückgekehrt. Glückwunsch !
Dario Jerkic (BC Scholz Recycling Weißenhorn) - Trainer der Woche in der Pro B
Bereits am 23. Spieltag bestand für den ProB Aufsteiger BC Scholz Recycling Weißenhorn die Chance, sich den Verbleib in der 2. Basketball-Bundesliga rechnerisch zu sichern. Und es kam genauso: Weißenhorn feierte mit dem Heimsieg gegen Wolfenbüttel gleichzeitig sein Verbleib in der Pro B. Den besseren Start in die Partie erwischten die Panthers. Jedoch zeigten sich auch die Wolfenbüttler sehr kämpferisch. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für das Gästeteam, das nach den ersten zwanzig Minuten mit 28:33 in Front lag. Im dritten Viertel folgte dann auf einen Schlag eine Leistungsexplosion der Panthers. Der BCW ließ dem TSV nicht den Hauch einer Chance und brannte ein wahres Offensiv - Feuerwerk ab. Alle Würfe fanden den Weg in die Korbmaschen, egal aus welcher Entfernung. Schon nach fünf Minuten im dritten Viertel lag Weißenhorn in Führung, drei Minuten später betrug der Vorsprung 12 Punkte. Die Herzöge dienten nur noch als Sparringpartner und hatte der überragenden Weißenhorner Leistung nichts entgegenzusetzen. Im letzten Viertel erholten sich die Gäste wieder von ihrem Blackout und starteten mit einem kleinen Run. Rollentausch war angesagt. Bis auf zehn Punkte konnten sie an die Panthers rankamen, dennoch war dieses Aufbäumen bereits zu spät. BCW Headcoach Dario Jerkic war nach der Schlusssirene sichtlich erleichtert über einen Erfolg, der den Panthers einen gesicherten Mittelfeldplatz beschert. Die Redaktion von Basketportal wünscht dem Aufsteiger alles Gute und freut sich auf ein Wiedersehen in der Pro B 2010/11!